Am Wochenende stehen ja hier in NRW mal wieder Wahlen an. Und es nervt. Kolossal. Denn wieder einmal hat man eigentlich nur die Auswahl zwischen Pest und Cholera. Schon allein die ganzen Plakate mit, entweder völlig fremden, debil grinsenden „Wähl-Mich-Männeken“ oder an Polemik grenzenden, fast demagogischen „Wir-sind-besser-Schlachtrufen“ versuchen mich als mündigen Bürger und Wähler (=Zielgruppe) zu beleidigen. Was soll das??
Haben wir hier als (Bundes-) Land nich genug Scheisse anne Hacken kleben, dass man sich da mal zusammenrafft und nach Lösungen sucht. Also gemeinsam. Ohne aufs eigene Parteibuch zu glotzen oder nur pöbelhaft rumzumäkeln, was an den „anderen“ alles doof is.
Is das wirklich schon zu viel verlangt?
Bekanntermassen bin ich ja ein Freund des Motorsports, der Formel1 im besonderen. Und bisher war ich in dem Glauben, das dies noch eine der wenigen halbwegs „sauberen“ Sportarten ist. Aber nach dem heutigen Abtreten von managing director Flavio Briatore und executive director Pat Symonds bei Renault kann man wohl davon ausgehen, das diese, Crashgate getaufte Geschichte wohl doch nicht so abwägig ist, wie anfangs gedacht.
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Und wieder so ein Tag wo ich mir die Frage stelle, was wir uns als Kunden so alles gefallen lassen (müssen). Thema heute: rosa T und das liebe iPhone.
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und wieder einmal muss ich feststellen, dass eine konstruktive Kommunikation im Netz, insbesondere in öffentlichen Blogs/ Portalen, nicht möglich ist. Vermutlich nie sein wird. …weiter lesen »
„Es ist eine eigentümliche Schar, die sich unter dem Banner der Netzfreiheit versammelt hat. Einerseits kriminelle Geschäftemacher, die das Internet benutzen, um verbotene Produkte an den Mann zu bringen, und andererseits ein Ensemble von Freiheitskämpfern, die ihre anarchistischen (kein Staat!) oder kommunistischen Ideen (kein Eigentum) in der virtuellen Welt des Internets realisieren wollen.“
Herfried Münkler (Kolumne in der Frankfurter Rundschau)
seen at netzpolitik.org
“Strafbarkeitslücken gibt es keine”, stellte Zypries klar. Es gehe um die Frage: “Wie können wir verhindern, dass deutsche Internetbenutzer auf ausländische Seiten gehen.”
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD)
So grausig und ernst die eigentliche Thematik, um die es ja im Grunde geht, auch ist aber so langsam schiessen die in Berlin echt den Vogel ab. Weiss denen denn keiner mehr zu helfen. Irgendwann muss doch mal jemand was gegen diese gewählte Inkompetenz machen.


